Header Bild
Viele rote Handabdrücke auf weißen DinA4-Blättern hängen aufgereiht an langen Schnüren in der Aula des Friedrich-Hecker-Gymnasiums in Radolfzell. Einige tragen Unterschriften wie: "Kinder brauchen Liebe – keine Waffen" oder "Kinder sollen eine Kindheit haben". Zahlreiche Schüler und Lehrer haben sich dem Red Hand Day angeschlossen, der seit über 15 Jahren am 12. Februar stattfindet. Mit den symbolischen roten Händen versuchen Kinderrechtsorganisationen weltweit ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu setzen. In Vertretung von Oberbürgermeister Martin Staab fügte Gemeinderätin Gisela Kögel-Hensen ihren Handabdruck dem Protest hinzu.
In diesem Jahr hat die Lokale Agende 21 in Trier unglaubliche 4.359 Hände gesammelt. Sie wurden an Oberbürgermeister Leibe überreicht, der sie an Justizministerin Barley weitergeben wird.
Wilhelmshaven Aktionsgruppe des Kinderhilfswerks Plan International und der Jugendtreff „Haven84“ „Wir möchten über einen längeren Zeitraum immer wieder auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam machen“, sagt Karl-Heinz Schaub von Plan. Den Auftakt macht eine Aktionswoche vom 11. bis zum 15. Februar im „Haven84“, Bremer Straße 84. In dieser Zeit werden Schulklassen in den Jugendtreff kommen und dort rote Handabdrücke hinterlassen. In einer kleinen Ausstellung können sie sich über Kinder im Kampfeinsatz informieren. Zwischen 10 und 16 Uhr sind zudem alle Interessierten eingeladen, sich ebenfalls an der Aktion zu beteiligen.
Einen Monat lang beschäftigten sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen und die Jugendlichen der Mobilen Jugendkirche Way to J zusammen mit Jugendpfarrer Werner Schleifenbaum mit dem Thema Frieden. Der Red Hand Day, der am 12. Februar stattfindet, möchte weltweit auf den Missbrauch von Kindern als Soldaten aufmerksam machen und fordert, dass alle Verantwortlichen international geächtet und zur Rechenschaft gezogen werden
Wilhelmshaven: Bis zum 15. Februar besteht die Möglichkeit, zwischen 10 und 16 Uhr in der Bremer Straße 84 vorbeizukommen und eine rote Hand auf ein Blatt Papier zu setzen. Jeder bekommt hierfür einen Papierbogen, auf dem der Vorname und ein Statement dazu geschrieben werden soll, warum es nicht richtig ist, Kinder als Soldaten in den Krieg zu schicken. Mehr
Schmölln: Roman-Herzog-Gymnasium beteiligt sich am „Red-Hand-Day“, dem internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Angestoßen hatte die Aktion die Zwölftklässlerin Jasmin Klopfer , die auch im Jugendforum aktiv ist. Gemeinsam mit Janek Voos , Elftklässler am Altenburger Friedrichgymnasium und Heike Kirsten vom Kreisjugendring, hatte sie die Idee, sich am „Red-Hand-Day“ zu beteiligen. Es war der Tag der Zeugnisausgabe, dennoch nahmen sich etliche Schülerinnen und Schüler Zeit, ein Stopp-Zeichen zu setzen. In Form einer roten Hand soll Protest gegen den weltweiten Einsatz von Kindersoldaten demonstriert werden. So reihten sich in den Schulpausen auch am Schmöllner Roman-Herzog-Gymnasium viele Kinder und Jugendliche im Untergeschoss ein, um einen Handabdruck zu hinterlassen.
Der grüne Bundestagsabgeordnete Erhard Grundl sammelt in seinem Wahlkreisbüro in der Regierungsstraße in Landshut die Abdrücke aus der Region. „Ich nehme dann alle Protesthände mit nach Berlin und übergebe sie der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Von dort aus werden sie gesammelt an die UNSonderbeauftragte für Kinder und bewaffnete Konflikte, Frau Virginia Gamba, als Signal des Deutschen Bundestages gegen den Einsatz von Kindersoldaten übersandt. „Ich lade alle aus Landshut und Umgebung ein, in meinem Büro einen roten Protestabdruck zu machen und freue mich, wenn ich mit vielen Abdrücken ein starkes Signal aus Niederbayern an den Deutschen Bundestag geben kann.“
Blumberg. Die Realschulklasse 9a hatte am Donnerstag praktischen Unterricht mit dem Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei. Kurz vor Ende der Unterrichtsstunde ging die Schülerin aus dem Klassenzimmer. Ein paar Minuten später kam sie wieder zurück, in der Hand hatte sie unter anderem einen Pinsel und einen Farbtopf. Thorsten Frei erklärte sich gerne bereit, seine rechte Hand für einen Papierabdruck rot bemalen zu lassen, was Meryem sogleich begann. War es doch für einen guten Zweck. Die Realschüler von verschiedenen Klassen von Klasse 6 bis Klasse 10 sammeln nämlich Handabdrücke für einen guten Zweck, für den "Red Hand Day" (deutsch: Rote Hand Tag), wie Meryem erklärt, das sei eine Aktion gegen Kindersoldaten. Dabei handle es sich um ein internationales Aktionsbündnis, erklärte anschließend Lehrer Cedric Schulze.
1.000 rote Hände: Die 6. Klassen der IGS Langenhagen sind auch dieses Jahr wieder dabei.
Wolfgang Niedecken und alle Musiker von BAP machten backstage beim Weihnachtskonzert 2008 die Aktion Rote Hand
30  Rote Hände von den Schülerinnen und Schülern einer sechsten Klasse und dem Bundestagsabgeordneten Ansgar Heveling. Der Parlamentarier besuchte die Jüchener Schüler anlässlich des „Red Hand Day“, dem weltweiten Aktionstag der Vereinten Nationen (UN) gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Ansgar Heveling nahm eine Schulstunde lang die Gelegenheit wahr, mit den Schülern über den Einsatz von […]
Thüringen: 6.243 Rote Hände konnten im Landtag Thüringen von Jugendrotkreuz und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge übergeben werden.
Ansgar Heveling, Bundestagsabgeordneter, CDU, nahm eine Schulstunde lang die Gelegenheit wahr, mit den Schülern über den Einsatz von Kindersoldaten zu sprechen. Die Schüler hatten so die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihrem Handabdruck auch eine persönliche Forderung an die UN beizufügen. „Bei uns in Deutschland ist der Einsatz von Kindersoldaten zum Glück kein Thema. Dennoch ist es mir wichtig, dass wir auch bei uns auf dieses Problem aufmerksam machen“, sagte Ansgar Heveling in der Gesamtschule.