Das Jugendrotkreuz Thüringen und der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. haben im Jahr 2017 in Kooperation ein Projekt zur „Aktion Rote Hand“ durchgeführt. In Gruppenstunden des Jugendrotkreuzes, in Workshops an Schulen und zu großen Öffentlichkeitsveranstaltungen wurden die Teilnehmenden über die erschreckende Situation der Kindersoldaten weltweit informiert und sensibilisiert. Informationen auf der Webseite

Ihren Auftritt auf der Messe Kinderkult vom 23. bis 26. März nutzte das Thüringer Jugendrotkreuz (JRK) und setzte mit zahlreichen Kindern und Jugendlichen ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Damit fiel zugleich der Startschuss für die Aktion „Rote Hand“.

DRK-Landespräsident Christian Carius, Schirmherr der Aktion, zeigt sich begeistert: „Angesichts einer steigenden Anzahl von Konflikten auf der ganzen Welt und dem unglaublichen Leid, junger Menschen, engagiert sich das Jugendrotkreuz mit ´Rote Hand´ aktiv für Menschlichkeit und gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Ich finde es toll und unglaublich wichtig, dass das Thema durch unser JRK immer wieder in die Öffentlichkeit getragen und thematisiert wird.“ Mehr

Im Rahmen des Winterlagers in Oberhof konnte die Thüringer Jugendfeuerwehr über 200 rote Hände gegen den Einsatz von Kindersoldaten einsammeln. Landesjugenfeuerwehrwart Jörg Deubert hat diese heute an die Landesjugendleiterin des Jugendrotkreuzes Luisa Hertwig sowie Eric Lorenz (Mitglied des Landesausschusses des JRK) übergeben.

Webseite Thüringer Jugendfeuerwehr

 

“…Doch für uns sind diese Länder weit weg in denen die Kinder kämpfen müssen. Libyen oder der Nahe Osten als die am nächsten gelegen, sind nicht gerade ein Katzensprung. Ganz zu schweigen von Zentralafrika oder dem Hindukusch. Da ist „unser Herz weit. Doch unsere Möglichkeiten endlich“, um meinen Eindruck mit den Worten von Joachim Gauck widerzuspiegeln.
Was wir aber tun können, ist die Schülerinnen und Schüler vor Ort, hier in Thüringen, zu sensibilisieren und gemeinsam mit der Aktion „Rote Hand“ ein Zeichen setzen. Für mich ist jede dieser über 6000 Handabdrücke, die wir dieses Jahr sammelten, ein erreichter Schüler, eine erreichte Schülerin. Wieder ein Mensch mehr, der jetzt über dieses Thema, zumindestens in den Grundzügen, Bescheid weiß. Und vielleicht erwächst daraus das Interesse, sich zum Beispiel beim Jugendrotkreuz einzubringen und eines Tages selbst in einem afrikanischen Land ehemalige Kindersoldaten zu betreuen.” Aus der Rede von Tim-Benedikt Attow, Sprecher des Jugendarbeitskreises Thüringen im Thüringer Landtag am 20. November 2017 Mehr

Landesjugendring Thüringen