Koordiniert von der Informations- und Servicestelle „Werkstatt Globales Lernen“ des Lokale Agenda 21 Trier e.V. haben sich vor allem Kinder und Jugendliche aus zehn Grup­pen diesem Protest angeschlossen und rote Handabdrücke gesammelt.

Oberbürgermeister Wolfram Leibe empfing am 9. Februar 2018, 10:30 Uhr, im Foyer des Rat­hauses am Augustinerhof einige der in diesem Jahr beteiligten Gruppen aus Trier (s.u.) Mit der Übergabe von mehr als 2830 roten Handabdrücken verbinden die Trierer*innen die Bitte, sich für die Forde­rungen der Aktion Rote Hand einzusetzen und politische Initiativen dazu in die Wege zu leiten.

Auch die Stadtverwaltungsmitarbeiter*innen und Besucher*innen des Bürgeramts werden informiert und zur Beteiligung aufgefordert. Die Roten Hände aus Trier werde er an die neue Bundesregierung weiter­leiten, so verspricht Oberbürgermeister Leibe den jungen Akteuren. Sabine Mock, Bildungsrefe­rentin der Lokalen Agenda Trier: “Es ist wichtig und ermutigend, dass die Jugendlichen im Dialog mit Politikerinnen und Politikern ihren Standpunkt zum Einsatz von Kindern als Soldaten deutlich zur Sprache bringen. Und sich auch nicht abschrecken lassen durch die Tatsache, dass ihr Einsatz keine unmittelba­re Lösung des globalen Problems verspricht.“ Dass dieses Engagement in vielen Ländern weltweit eingebracht wird, belegt sie mit Fotos von Protestaktionen aus der ganzen Welt.

Die beteiligten Gruppen:

Auguste Viktoria Gymnasium
Dietrich Bonhoeffer Gymnasium
Friedrich Spee Gymnasium
Humboldt-Gymnasium
Jugendwerk Don Bosco
Junge Union
Lokale Agenda 21 Trier
Max Planck Gymnasium
Nelson Mandela Realschule+
Pfadfinder Stamm Pfalzel
Rathaus

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Der Verein Lokale Agenda 21 in Trier ist Unterstützer der Aktion Rote Hand in Rheinland-Pfalz.