Aktionstipps

Alles was ihr braucht:

 

Organisation

Die Aktion Rote Hand lässt sich sehr vielfältig gestalten. Das ist auch dann leicht zu organisieren, wenn ihr viele Schüler*innen seid: Alle Klassensprecher*innen bekommen zusammen einen Intensiv-Workshop Kindersoldaten und Aktionsablauf, dann 4-10 Stationen aufbauen und ihr werdet sehen, dass 1000 Jugendliche kein Problem sondern eine positive Herausforderung sind. Ihr könnt uns gern fragen: aktion@friedensband.de

 

A4 – Papier

Jeder schreibt seine Botschaft und seinen Namen auf das Aktionsblatt so, dass noch Platz für rote Hand bleibt. Es kann sich durchaus auch überlappen.

Die Botschaft sollte mit einem dicken Filzstift geschrieben werden – nur dann kann sie wirken. Sie soll von weitem lesbar sein und auf Fotos zur Geltung kommen.

Umweltpapier eignet sich eher, weil es bessser saugt und schneller trocknet.

In Schulen bietet sich an, die Aktionblätter in den Klassen vorher zu beschreiben. Erfahrungsgemäß brauchen Jugendliche einige Zeit, bis sie das leer Blatt mir ihrem ultimativen Slogan beschrieben haben. Das ist ja auch wichtig. Also Zeit lassen und in den Unterricht einbinden. Umso schneller geht es dann in einer großen Pause, die roten Hände dazuzusetzen.

 

Fingerfarbe

Die rote Fingerfarbe bestellen wir über die Firma Labbé, die vom ersten Jahr an die Aktion Rote Hand unterstützt hat. Ihr könnt auch andere Fingerfarbe nehmen.

Fingerfarbe ist wichtig, weil sie ungiftig ist und die manchmal unvermeidbaren Spuren besser aus den Kleidern gewaschen werden können.

 

 

 

Farbset

Wir bieten eine Farbschale und ein Farbroller an, die für das Auftragen der Farbe auf die Hände gut geeignet sind. So spart man Farbe und es gibt nicht so viele Farbkleckse

 

 

Wäscheleine

Die  Aktionsblätter werden zum Trocknen auf die Wäscheleine gehängt. Das ist praktisch, ist ein Hingucker und lädt zum Lesen ein. Das ist wieder ein Bildungsteil innerhalb der Aktion Rote Hand, der gern genutzt wird.

Oft lassen sich die Akteure auch gern zusammen mit dem hängenden Aktionsblatt fotografieren, das ist aber auch eine gute Möglichkeit für Politiker.

 

Transparent und Plakate

So ein Transparent ist ein beeindruckendes Gemeinschaftserlebnis. Es zeigt die vielen Hände und die vielen Gesichter und lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise nutzen: Erst für das Gemeinschaftsfoto, dann für eine Weile im Treppenhaus hängend oder in der Aula. Dadurch bleibt die Aktion und das Thema noch ein Zeitlang in Erinnerung.

 

Unterschriftenlisten

Es gibt Situationen, in denen tatsächlich keine Hände rot gemacht werden können. Dann eignet sich die Petition KRIEG IST KEIN KINDERSPIEL, eine Unterschriftenaktion, bei denen der Eintrag wie eine rote Hand zählt. Mit den ausgefüllten Petitionsblättern kann genauso umgegangen werden wie mit den roten Händen: Übergebt sie direkt an die Politiker – oder schickt sie sie ihnen zu. Petition Aktion Rote Hand

 

Aktionsplakat

Wir bieten ein A2-Plakat an, dass bewusst nicht unser Logo oder unseren Namen oder ein Spendenkonto trägt, damit Platz ist für eure Botschaften und Informationen.

Das Plakat eignet sich für die Ankündigung eurer Aktion in der Schule oder zur Werbung in der Jugendeinrichtung. Es kann in Geschäften der Umgebung oder Plakatwänden für die Teilnahme an der Aktion dienen oder in der Klasse als Mitmachmotiv.

Außerdem wird es gern genutzt für Fototermine, z.B. mit Politikern.

 

 

Film „Ich habe getötet“

Es gibt viele Filme, die das Thema Kindersoldaten behandeln, aber wir sind immer noch davon überzeugt, dass dieser Film der Beste ist: Drei Kindersoldaten und drei Kindersoldatinnen (und das ist das Wichtige) erzählen, wie sie in den Krieg gerieten und was der Krieg aus ihnen gemacht hat. Trotz langsamer Schnitte und langer Pausen ist der Film für die Jugendlichen in positivem Sinne eine Zumutung und hält sie in Atem. Es fällt kein Schuss und es fliesst kein Blut, aber der Film ist wegen der Aussagen hart. Er eignetet sich sehr gut für Jugendliche ab 14 Jahren. 30 Minuten, OmU – Mehr

 

T-Shirts

Alte weiße T-Shirts eignen sich wunderbar dazu, daraus Rote-Hand-T-Shirts zu machen. Das macht Spaß und ist sehr wirksam.

Es gibt auch dem Team ein Zugehörigkeitsgefühl, das sich positiv auf den Ablauf der Aktion auswirkt.

 

 

 

 

Wohin mit den roten Händen?

Die tolle Arbeit der Jugendlichen soll auf keinen Fall im Papierkorb landen. Die Botschaften müssen diejenigen erreichen, die etwas tun können. Das sind in erster Linie sicherlich die Politiker*innen. Jede Schule liegt in einem Wahlkreis. Entsprechend ist es eigentlich nicht schwer, Politiker*innen zu finden, denen die Jugendlichen die Hände übergeben können. In dieser Begegnung von Jugend und Politik liegt ein wichtiges Element für die Aktion Rote Hand: Die Jugendlichen sollen den Politiker*innen ganz persönlich deutlich machen, dass sie mehr tun müssen gegen den Einsatz von Kindern in Kriegen. Im Internet sind Abgeordnete leicht zu finden. Entweder einladen oder hinfahren! Wem immer ihr die Aktionsblätter übergebt: die Hände sollen wandern und so viel Politiker*innen erreichen wie möglich. So sind schon viele rote Hände von einer Hand zur anderen über den Bundestag ans Europäische Parlament und von dort nach New York gewandert! Und denkt daran, dass ihr immer ein Foto von der jeweiligen Übergabe erbittet, so dass ihr wisst, wo eure roten Hände hingewandert sind. Rechts ein Foto aus jüngster Zeit: Landtagsabgeordnete in NRW übergeben die roten Hände einem Bundestagsabgeordneten… der Europaabgeordnete weiß schon Bescheid.