News

Treffen Bündnis Kindersoldaten

Beim Treffen der Organisationen, die das Deutsche Bündnis Kindersoldaten tragen, haben wir die Planung für den Red Hand Day 2022 und Überlegungen für eine Stärung des Bündnisses und der Aktion Rote Hand besprochen. FRIEDENSBAND wird für die Aktion Rote Hand mobilisieren und organisatorisch die bisherige Vernetzung von regionalen und landesweiten Organisationen bundesweit ausdehnen.

Lobbyarbeit

Kinderrechte in Grundgesetzt – wir haben unterzeichnet

Bundesweiter Appell “Kinderrechte ins Grundgesetz – aber richtig!” des Deutschen Kinderhilfswerk. Wir sind Erstunterzeichner. Es wird am 25.03. veröffentlicht und ich hoffe, dass es dann dick in den Medien ist.

01.03.21 Grundlagenkurs mit Jawahir Cumar und Günter Haverkamp

01.03.21 -Der Grundlagenkurs Mädchenbeschneidung mit Jawahir Cumar und Günter Haverkamp ist inzwischen ein Klassiker. Es waren aber auch spannende Teilnehmer*innen wie z.B. Jugendrotkreuz dabei, die mit ihrer intensiven Jugendarbeit sehr interessant sind.

09.02.21 Online-Aktionstag Kindersoldaten „im“ Landtag NRW

Drei Wochen vorher sind wir erst auf die Idee gekommen und doch klappte es außergewöhnlich gut: Mit 17 Landtagsabgeordneten aus NRW und Rheinland-Pfalz und 65 Schüler*innen aus beiden Ländern gelangen drei Stunden voller Spannung. Das Konzept ist aufgegangen. Die Jugendlichen hatten viel Raum und die Politiker*innen waren tatsächlich äußerst interessiert. Alle waren sich einig, dass dieses Format gelungen war und fortgesetzt werden sollte.

04.02.20 Landtag Nordrhein-Westfalen

Aktionstag 2020

Zeitraum: 04.02.2020 von 09.00 bis 13.00 Uhr

Es nahmen folgende Organisationen teil:

  • Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
  • LSV NRW /Schule ohne Bundeswehr
  • DFG-VK
  • Jugendrotkreuz
  • Eine-Welt-Netz NRW
  • Kindernothilfe
  • Flüchtlingsrat NRW
  • UNICEF Juniorteam
  • Aktion Weißes Friedensband

und Jugendliche:

20 Schüler*innen der Hulda-Pankok-Gesamtschule Düsseldorf (FRIEDENSBAND)
6 Schüler*innen der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke Mönchengladbach (FRIEDENSBAND)
2 Jugendliche der Landesschüler*innenvertretung NRW
4 Jugendliche des Jugendrotkreuzes NRW
2 Jugendliche der Kindernothilfe

 

Gefördert durch den Eine-Welt-Beirat der Landeshauptstadt Düsseldorf – Wir erhielten drei Camcorder, mit denen die Jugenldichen filmen konnten.

 

Geschichte

Radiobeitrag: Okot war bei der LRA

Mit 14 wird Okot in Uganda von der Lord’s Resistance Army (LRA) verschleppt – eine paramilitärische Gruppe, die gegen den Staat kämpft und ihn zum Kindersoldaten macht. Okot mordet und plündert. Bis er irgendwann merkt, dass es keine Zukunft für ihn bei der LRA gibt. Er darf nicht in die Schule gehen, kann nicht aufsteigen. Okot flieht und kehrt zurück zu seiner Familie. Aber die Erinnerungen bleiben und plagen ihn, bis er sich ihnen stellen muss: Er macht eine Therapie. Die hilft, aber Okots Schuld und die Ängste bleiben, bis er Vergebung in der Kirche findet.

Hinhören Deutschlandfunk NOVA

Aktion

Westerwaldkreis/Selters: Konfirmand*innen in Aktion

Einen Monat lang beschäftigten sich die Konfirmanden und Konfirmandinnen und die Jugendlichen der Mobilen Jugendkirche Way to J zusammen mit Jugendpfarrer Werner Schleifenbaum mit dem Thema Frieden. Der Red Hand Day, der am 12. Februar stattfindet, möchte weltweit auf den Missbrauch von Kindern als Soldaten aufmerksam machen und fordert, dass alle Verantwortlichen international geächtet und zur Rechenschaft gezogen werden. Mehr

Öffentlichkeit

EAK: Kritik an Anwerbung Minderjähriger bei der Bundeswehr

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Anwerbung und den Dienst von Minderjährigen bei der Bundeswehr kritisiert. Seit 2011 habe die Bundeswehr rund 12.000 Minderjährige an der Waffe ausgebildet, erklärte EAK-Sprecher Wolfgang Buff am Sonntag in Bonn.

„Jeder zwölfte Rekrut in der Truppe ist minderjährig.“ Das sei nicht akzeptabel, erklärte Buff zum Red Hand Day, dem Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar.

Buff kritisierte vor allem die „sehr offensive Werbung“ der Bundeswehr in Schulen und sozialen Medien. „Es ist bedenklich, wenn angesichts des offensichtlich größer werdenden Nachwuchsmangels der Rekruten-Alltag in der Werbung als Abenteuerurlaub dargestellt wird, aber die gefährlichen Einsätze ausgeblendet werden“, warnte der Sprecher des evangelischen Friedensverbandes. Damit werde der Beruf des Soldaten „erschreckend verharmlost, gerade auch bei jungen Menschen“.

Auch der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Hans Peter Bartels (SPD), habe in seinem Bericht unterstrichen, dass die Aufnahme 17-Jähriger als freiwillige Soldatinnen und Soldaten in die Bundeswehr eine besondere Ausnahme bleiben müsse, betonte Buff, der Referent für Friedensbildung der beiden evangelischen Landeskirchen in Hessen ist. Die EAK ist Mitglied der „Aktion Rote Hand“, die sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten engagiert.

weiterlesen: evangelisch.de, rp-online.de

Aktion

Blumberg: Realschulklasse 6 und Thorsten Frei, MdB

Blumberg: Die Realschulklasse 9a hatte am Donnerstag praktischen Unterricht mit dem Bundestagsabgeordneten Thorsten Frei. Kurz vor Ende der Unterrichtsstunde ging die Schülerin aus dem Klassenzimmer. Ein paar Minuten später kam sie wieder zurück, in der Hand hatte sie unter anderem einen Pinsel und einen Farbtopf. Thorsten Frei erklärte sich gerne bereit, seine rechte Hand für einen Papierabdruck rot bemalen zu lassen, was Meryem sogleich begann. War es doch für einen guten Zweck. Die Realschüler von verschiedenen Klassen von Klasse 6 bis Klasse 10 sammeln nämlich Handabdrücke für einen guten Zweck, für den „Red Hand Day“ (deutsch: Rote Hand Tag), wie Meryem erklärt, das sei eine Aktion gegen Kindersoldaten. Dabei handle es sich um ein internationales Aktionsbündnis, erklärte anschließend Lehrer Cedric Schulze. Mehr

Aktion

THW: Übergabe der roten Hände im Landtag

Am 05.12.2018 gab es einen „Empfang für die Kinder- und Jugendverbände Nordrhein-Westfalens“ im Landtag NRW. Hier konnten Vertreter unserer Landesjugendleitung (Landesjugendleiter Matthias Berger, stellv. Landesjugendleiter Jan-Bernd Haas sowie stellv. Landesjugendleiter Theo Wunderlich (nicht auf dem Bild)) die auf unserem diesjährigen Landesjugendlager der THW-Jugend NRW gesammelten Roten Hände an den Landtagspräsidenten André Kuper übergeben. Mit der Bitte um Weitergabe an höhere Instanzen konnten nun auch wir also THW-Jugend NRW, ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten setzen und dieses Problem in den Fokus der Politik rücken.