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Empfang bei Oberbürgermeister Thomas Geisel

14.05.2019 – 14.00 Uhr
Ort: Rathaus Düsseldorf, Markt 1

Der ursprüngliche Termin 11.03.19 konnte nicht gehalten werden. Dazu hatten sich bereits drei Schulklassen angemeldet (Leo-Statz-Berufskolleg Friedenstr. 29 40219 Düsseldorf, Theodor-Litt-Realschule Theodor-Litt-Straße 5-11, 40593 Düsseldorf und Freies Christliches Gymnasium Düsseldorf Buchenstr.1 40599 Düsseldorf). Für die Jugendlichen wurde es ein würdiger Empfang mit Oberbürgermeister Thomas Geisel und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche.

In einer kurzen Ansprache, hieß der Oberbürgermeister die Jugendlichen willkommen und machte auf verschiedene Situationen aufmerksam, denen Kindersoldaten ausgeliefert sind. Deswegen sei für ihn das Engagement der Jugendlichen mit ihrer Aktion wichtig. Günter Haverkamp von Aktion Weißes Friedensband erzählte vom Entstehend der Aktion vor 16 Jahren hier in Düsseldorf und dem Hintergrund, warum sein Verein diese Aktion entwickelt hatte. Aus jeder der drei Gruppen brachten Jugendliche ihre besonderen Gedanken in Bezug auf die Kindersoldaten und die Aktion Rote Hand zur Sprache. Dann beschrieb der Oberbürgermeister sein Aktionsblatt und drückte sein rote Hand darauf.

 

Am Empfang nahmen teil:

Theodor-Fliedner-Gymnasium, Geschichte Leistungskurs, 17 Schüler*nnen und Jana Moers vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Jugendlichen werden jetzt eine Fahrt antreten zum Begegnungszentrum Lommel in Belgien.

Freies Christliches Gymnasium Düsseldorf zwei Schüler des UNICEF-Junior Teams und Schulleiter Rolf Hübner mit 210 Abdrücke auf Rollen

Jugendrotkreuz Nordrhein, vertreten durch Stella Yanolidis mit 610 Handabdrücke und Jugendliche vom Kreisverband Düsseldorf und vom Kreisverband Niederrhein (

Foto 1-4 Copyright FRIEDENSBAND Niloufar Ahmadzadeh

Foto 5 Copyright Jugendrotkreuz Nordrhein e.V., Stella Yanolidis

 

Presseerklärung FRIEDENSBAND

Pressedienst Rathaus

 

Herzlichen Dank an Niloufar Ahmadzadeh, die uns an diesem Tag unterstützt hat und die schönen Fotos gemacht hat.

Die Aktion Rote Hand des wurde von FRIEDENSBAND 2003 entwickelt und hat sicherlich bereits 1 Million Teilnehmer*innen gehabt. Mehr Infos zur Aktion und Material bestellen: www.aktion-rote-hand.de.

Box 2

Online-Aktion

Im Zeichen von Corona bieten wir euch an, die Aktion Rote Hand online zu machen. Ladet die Vorlage mit der roten Hand herunter, schreibt euren Slogan darauf und euren Namen darunter und setzt ihn unter #aktionrotehand ins Netz.

Ihr findet es auch bei und bei . Wer Tipps hat, wie sich die Online-Aktion besser organisieren lässt, ist willkommen: info@aktionrotehand.de

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Red Hand Day 2020 – Das Schicksal der Kindersoldatinnen

Das Deutsche Bündnis Kindersoldaten hat als zentrales Thema für 2020 die Situation der 40 Prozent Mädchen in den Vordergrund gestellt, die doppelt leiden, wenn sie als Soldatinnen in Kriegen kämpfen müssen. Die sexuellen Übergriffe, die sie zusätzlich zu den ohnehin schrecklichen Erlebnissen in den Konflikten erleiden müssen, werden viel zu selten benannt. Im Film “Ich habe getötet” sprechen diese Kindersoldatinnen es offen aus.

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Red Hand Day im Landtag NRW

04.02.2020 – Im Landtag NRW konnten mehr als 40 Jugendliche vier Stunden lang mit Abgeordneten sprechen und Interviews filmen. Viele Abgeordnete haben die Aktion Rote Hand gemacht. Foto rechts: Abschlussfoto mit den Landtags-Vizepräsident*innen Corina Gödecke und Oliver Keymis.

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NRW: Möglichkeit zur Übergabe an Politiker*innen

Wir haben mit dem Präsidium des Landtages NRW abgesprochen, dass wir ca. 20.02.2020 ein zentrale Übergabe für gesammelte rote Hände organisieren. Bitte hier anmelden: info@aktion-rote-hand.de

 

Forderungen des Deutschen Bündnis Kindersoldaten

  • Unter 18 Jahre nie – Minderjährige dürfen nicht in die Bundeswehr!
  • Kleinwaffen stoppen – scharfe Kontrollen sind notwendig!
  • Jugendliche vor Werbung der Bundeswehr schützen! Keine Jugendoffiziere in die Schulen lassen.
  • Friedenserziehung in den Lehrplänen verankern.
  • Gewährung von Asyl für Kindersoldat*innen.

Die vollzähligen Forderungen

 

Was ihr über Kindersoldat*innen wissen solltet

Ein kuzer Überblick

  • Wer macht Kinder zu Soldaten?
  • Was bedeutet es, Kindersoldat*in zu sein?
  • Gab es oder gibt es Kindersoldat*innen in Deutschland?

Grundinformation lesen

 

Wie läuft die Aktion Rote Hand ab – und was brauche ich dafür?

Wir haben die Aktion Rote Hand nicht nur entwickelt, wir haben auch viele Aktionstage in Schulen und Freizeiteinrichtungen durchgeführt. Entsprechend beraten wir gern alle, die die Aktion Rote Hand durchführen wollen. Hier haben wir eine Punkte gesammelt:

  • Praktische Tipps für einen reibungslosen Ablauf
  • Welche Materialien sind wichtig?
  • Wo kann ich die Materialien besorgen

Informationen lesen

 

Das Thema in der Schule – viele Aspekte

  • Die Auseinandersetzung mit dem Thema sexualisierter Gewalt > Kindersoldatinnen > Vergewaltigungen als Kriegswaffe
  • Die Kindersoldat*innen im 2. Weltkrieg. Gerade in der Auseinandersetzung mit der AfD wichtig.
  • Der Wehrunterricht in der DDR.
  • Jugendoffiziere in der Schule > Werbung um Jugendliche durch Youtube und Plakate
  • Jugendliche bei der Bundeswehr, nicht aktzeptiert durch die Kinderrechtskonvention.
  • Mädchen bei der Bundeswehr > Sexualisierte Gewalt

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Der Film: “Ich habe getötet”

Es fällt kein Schuss, es fließt kein Blut und trotzdem berührt dieser Film die Jugendlichen tief. Ehemalige Kindersoldat*innen geben uns einen tiefen Einblick in ihr zerstörtes Leben. Es ist eine gründliche Auseinandersetzung mit den Themen Krieg und Gewalt, aber ganz besonders um sexuelle Gewalt.

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Aktionstag im Leo-Statz-Berufskolleg

Die Hände wandern nach Berlin

Ein Ziel der Aktion Rote Hand ist bereits erfüllt: Die roten Hände sollen wandern! Sie sind nicht für den Papierkorb bestimmt, sondern sollen so viele Politiker*innen und gern auch Prominente in den Händen halten und lernen. Dienstag haben Josefine Paul und Stefan Engstfeld die roten Hände an den Bundestagsabgeordneten Sven Lehmann, GRÜNE (https://www.sven-lehmann.eu/) weitergegeben. Sven Lehmann ist Mitglied der Kinderkommission des Bundestages. Die Hände haben nun also die Bundesebene erreicht.

 

Die Übergabe der Rote Hände

Am Am 19.03.2019 um 13.00 Uhr konnten 40 Schüler*innen des Leo-Statz-Berufskolleg Düsseldorf ihre 420 roten Hände zwei Landtagsabgeordneten übergeben.

Josefine Paul nahm als jugendpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und Stefan Engstfeld als Düsseldorfer Abgeordneter die vielen Aktionsblätter entgegen und erhielten von den Jugendlichen mit großem Ernst vorgetragene Bitten, sich stärker für die Kinder in Kriegen einzusetzen.

Josefine Paul sagte: “Es ist wichtig für uns Abgeordnete im direkten Kontakt mit Jugendlichen immer wieder den Auftrag zum Handeln zu bekommen!”

Ein Schüler meinte: “Gerade haben wir in Neuseeland gesehe, was es bedeutet, dass so viele Schusswaffen in Umlauf sind. Wir müssten viel mehr dagegen tun!” Das fand Stefan Engstfeld auch und versprach es weiterzugeben und noch einmal mehr anzugehen.

Ein Schüler aus Syrien erzählte mit bewegenden Worten vom Krieg, den er noch erlebte und der in unseren Medien fast vergessen sei. Das nahmen mehrere Jugendliche auf und machten klar, dass sie nicht verstehen können, dass die Politik und die Medien so kalt über die Ungerechtigkeiten und Kriege hinweg gehen.

Die beiden Abgeordneten versprachen, die roten Blätter und die mahnenden Worte der Jugendlichen mit in ihre Fraktion zu nehmen und in der nächsten Woche an Bundestagsabgeordnete mit der Bitte zu übergeben, sie wiederum weiter in Umlauf zu bringen.

Der Aktionstag

Mit dem Leo-Statz-Berufskolleg haben wir in der Vergangenheit schon viele Aktionen durchgeführt. Auch die Aktion Rote Hand war mehrfach dabei. So war eine Klasse des Berufskollegs 2015 im Landtag NRW dabei, als wir zwei Tage lange mit zwei Schulklassen (die zweite war eine Realschulklasse aus Kerpen) die Abgeordneten ansprechen.

In diesem Jahr haben wir zunächst am 28.01.2019 einen Workshop in einer Klasse im Fach Politik durchgeführt. Mit dem Film „Ich habe getötet“ wurde den Jugendlichen drastisch vor Augen geführt, wie wenig das Leben der Kindersoldaten mit virtuellen Vorlagen zu tun hat. Es herrschte große Betroffenheit vor allem über die Situation der Mädchen, die im Film sehr deutlich über ihre Erlebnisse sprachen.

Die Jugendlichen zeigten großes Interesse auch an den globalen Zusammenhängen. Immer wieder kamen wir aber auch nach Deutschland zurück. So diskutierten wir die Formen, mit denen die Bundeswehr schon sehr früh um die Jugendlichen wirbt. Aber auch die deutsche Kleinwaffenindustrie und ihre Exporte kamen zur Sprache.

Am Ende stand dann natürlich die Aktion Rote Hand, die wir im Klassenzimmer durchführten, damit die Jugendlichen wissen wie die Abläufe am Aktionstag sind. Die Wahl für den Aktionstag fiel auf den 7.2.2019, der heimliche Geburtstag von FRIEDENSBAND.

 

Der Aktionstag

Gut vorbereitet ging es am 07.02.2019 in den Aktionstag. Pünktlich um 8 Uhr standen die Tische mit Farbe, Farbschalen und Papier bereit und die Wäscheleinen hingen. Klassenweise kamen die Jugendlichen und hatten genug Zeit, informiert zu werden über das Thema Kindersoldaten und über die Aktion Rote Hand. Es gab spannende Diskussionen über die Bundeswehr, dass und wie sie bereits Minderjährige anspricht und dass gerade jetzt der Bericht über die traumatisierten Soldaten veröffentlicht wurde.

Auch das Thema Sport und Krieg, dass Kinder und Jugendliche immer wieder über den Sport für Kriege vorbereitet wurden und dass über die Sprache im Sport auch mal nachgedacht werden könnte.

Wir nahmen viele interessante Gedanken mit und haben – wie immer – von den Jugendlichen gelernt. So ist die Aktion Rote Hand entstanden und so hat sie sich immer weiterentwickelt.

 

Danke an die Lehrer*innen und vor alle an die gesamte Klasse. Wir fanden es sehr schön, dass sie in der Blitzabfrage zum Schluss dem Ganzen sehr guten Noten gaben, mehr davon forderten und vor allem toll fanden, dass sie so selbstständig agieren konnten.

 

Aktion Rote Hand im Bundestag

12.02.19. Bundestag: In diesem Jahr hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages wieder eingeladen, mit der Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen zu protestieren. Dazu sagt die Kinderkommission: „Jedes Jahr engagieren sich Kinder und Jugendliche in aller Welt mit der Aktion Rote Hand gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen in Kriegen. Das Symbol der Aktion, die rote Hand, steht dabei für das „Nein“ zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten. Die Kinderkommission möchte auch in diesem Jahr mit einem eigenen Stand ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldaten setzen. Das ist ihr gerade im Hinblick auf die vielen jungen Geflüchteten aus Bürgerkriegsländern mit entsprechenden Erfahrungen ein besonderes Anliegen. Hier können Abgeordnete und Beschäftigte des Deutschen Bundestages ihre Handabdrücke abgeben und damit gegen den Einsatz von Kindersoldaten protestieren. Zur Aktion wird auch Bundesministerin Dr. Franziska Giffey erwartet. Die gesammelten Handabdrücke leitet die Kinderkommission an die Vereinten Nationen weiter.“

Quelle: Bundestag

Chemnitz Tag des Friedens

Am 5. März jährt sich der Bombenangriff auf Chemnitz im Zweiten Weltkrieg zum 74. Mal. Die Stadt will am Dienstag traditionell ein Zeichen für Demokratie, Toleranz, ein friedliches Miteinander und Weltoffenheit, gegen Hass und Neofaschismus setzen. “Die Ereignisse im Spätsommer 2018 waren für uns ein Grund mehr, am Friedenstag festzuhalten”, sagte Sabine Kühnrich von der AG Chemnitzer Friedenstag, die den Aktionstag organisiert.

Um 11 wird auf dem Neumarkt eine Aktionsfläche zum Chemnitzer Friedenstag eröffnet. Darauf gibt es zum Beispiel ab 13 Uhr ein Friedenspuzzle zu lösen, das Chemnitzer Schüler der Sprachheilschule, der Georg-Weerth-Oberschule, der Rosa-Luxemburg-Grundschule und anderer gemeinsam mit dem Verein KJF gestaltet haben. Ab 14 Uhr informiert der Aktionsstand “Red-Hand-Day” über die Rekrutierung von Kindern als Soldaten. Im Rathaus besteht von 12 bis 16 Uhr zu jeder vollen Stunde die Möglichkeit, einen Film mit Geschichten Chemnitzer Zeitzeugen anzuschauen. Er zeigt, wie Kinder sich in Kriegszeiten fühlen und wie schwer es ist, diese Erlebnisse zu verarbeiten.

Weiterlesen BLICK Chemnitz

Gelsenkirchen: Sekundarschule Hassel

Die Jugendförderung der Stadt Gelsenkirchen machte in diesem Jahr zum fünften Mal in Folge, dieses Mal in Kooperation mit der Sekundarschule Hassel, im Rahmen des internationalen „Red Hand Day“ auf das Schicksal von Kindersoldaten aufmerksam.

Der „Red Hand Day“ ist der Abschlusstag. Im Vorfeld hatten die Schüler der Sekundarschule Hassel seit Anfang des Jahres die Möglichkeit, an verschiedenen Workshops teilzunehmen. Ein wichtiger Grundgedanke war dabei die Auseinandersetzung mit den Themen Gewalt und Krieg.
Im Rahmen eines Theaterworkshops, einer Schreib- und einer Kreativwerkstatt oder durch die Begegnung und Diskussion mit Zeitzeugen konnten sich die Schüler dem Thema nähern.
Am Abschlusstag, dem Red Hand Day, wurden die Ergebnisse der verschiedenen Workshops im Rahmen einer kleinen Feier in der Sporthalle der Sekundarschule Hassel präsentiert. Foto: Gerd Kaemper
Weiterlesen: lokalkompass.de

Junkers-Gymnasium Mönchengladbach

Zum zehnten Mal beteiligte sich das Gymnasium nun an dem Gedenktag – mit Präsentationen und einem großen Banner gegen die Zwangsrekrutierung von Kindern.Rund acht Meter misst das Banner am Ende, als man sich gemeinsam zum Gruppenfoto aufstellt. Vier Klassen verewigten sich darauf mit ihrem persönlichen roten Handabdruck und setzten damit ein Zeichen gegen diese besonders schwerwiegende Form des Kindesmissbrauchs, der immer noch rund 250.000 Kinder und Jugendliche weltweit ausgeliefert sind. „Viele Kinder insbesondere aus armen Familien werden entführt oder mit falschen Versprechungen geködert“, erklärt eine Schülerin der Klasse 8c bei einer Präsentation.

Weiterlesen: RP-Online

Die Falken NRW

Auch Falken-Einrichtungen in Gelsenkirchen, wie das Spunk in Ückendorf sammelten Handabdrücke.
„Trotz des Engagements gibt es auch weiterhin weltweit noch rund 250.000 Kindersoldaten. Sie werden in staatlichen Armeen oder von anderen bewaffneten Gruppen eingesetzt. Das alles mit verheerenden Folgen für ihre psychische und physische Entwicklung“, erklärt Karina Kohn, stellvertretende Vorsitzende der Falken in NRW.
„Und auch Deutschland tut zu wenig gegen Kindersoldaten. Die Bundeswehr rekrutiert weiterhin Minderjährige in den Schulen, Berufsinformationszentren und auf Messen. Sie wirbt mit dem ‚Abenteuer‘ Bundeswehr auf Plakaten, in sozialen Netzwerken und aus Video-Plattformen wie Youtube. Krieg ist kein Spiel. Dieses Werben muss ein Ende haben“, findet Sven Hindsches vom Landesvorstand der Falken in NRW. Mehr

Junior-Botschafter Offenburg

Das Offenburger Unicef-Junior-Team übergab Oberbürgermeister Marco Steffens vor der Gemeinderatsitzung am Montagabend ein besonders Plakat. Darauf haben sich Offenburger Schüler mit einem Handabdruck verewigt, um ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu setzen.

Weiterlesen: Stadtanzeiger Ortenau