Für viele Kinder in unserer Gesellschaft ist es kaum vorstellbar, dass Gleichaltrige andere Menschen töten müssen und sie sind zutiefst geschockt, wenn sie erfahren, dass diese Kindersoldaten auch als Schutzschilde missbraucht und an die Front geschickt werden. „Das ist ja total schrecklich!“, sagt ein Mädchen aus der Klasse 6d. „Die können ja gar nicht zur Schule gehen wie wir und sterben sehr jung! Können wir den Kindern irgendwie helfen?“, fragt ein Junge aus der Parallelklasse. Schnell sind sich alle einig: Wir können und dürfen nicht nur zusehen, wir müssen helfen!

Durch die „Aktion Rote Hand“ können Kinder an Schulen aktiv ein Zeichen gegen Kindersoldaten auf der ganzen Welt setzen und auf diese Weise ihren Beitrag leisten. Statements wie „Kinder haben ein Recht auf Freizeit!“ und „Kinder sollen in die Schule gehen!“ untermauern die Aktion. Ziel ist es, die Handabdrücke zu verschicken und die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen. Schließlich werden eifrig Briefe an Idole wie Lena Meyer-Landruth, dem Sänger Cro und den Youtubestars Lisa und Lena, Julien Bam und Bibi geschrieben mit der Bitte, die Handabdrücke in den sozialen Medien zu veröffentlichen. Eine tolle Aktion, an der – trotz der ernsten Thematik – alle Beteiligten großen Spaß hatten.

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