Viele rote Handabdrücke auf weißen DinA4-Blättern hängen aufgereiht an langen Schnüren in der Aula des Friedrich-Hecker-Gymnasiums in Radolfzell. Einige tragen Unterschriften wie: “Kinder brauchen Liebe – keine Waffen” oder “Kinder sollen eine Kindheit haben”. Zahlreiche Schüler und Lehrer haben sich dem Red Hand Day angeschlossen, der seit über 15 Jahren am 12. Februar stattfindet. Mit den symbolischen roten Händen versuchen Kinderrechtsorganisationen weltweit ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu setzen. In Vertretung von Oberbürgermeister Martin Staab fügte Gemeinderätin Gisela Kögel-Hensen ihren Handabdruck dem Protest hinzu.

Bis Ostern sollen die Blätter mit den roten Händen im Eingang der Schule noch hängen, erzählt Elisabeth Ehrat von der Ortsgruppe Terre des hommes Radolfzell, die die Aktion in Kooperation mit der Schule organisiert hat. Dann werden sie an Andreas Jung, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Konstanz, übergeben. Die roten Hände sollen vor allem die Aufmerksamkeit von Politikern erreichen und sie motivieren, sich dafür einzusetzen, dass unter 18-Jährige nicht als Soldaten zwangsrekrutiert werden.

 

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