Der Sport wurde zu allen Zeiten dafür genutzt, Kinder und Jugendliche kriegstauglich zu machen. Das haben die Griechen ebenso im Blick gehabt, wie die Nationalsozialisten, die DDR, der IS, die Rechten, aber eben auch die Bundeswehr.
Wir möchten anregen, dass sich Sportvereine mit damit beschäftigen, um auch den Themen Gewalt und Aggression im Sport nachzuspüren.

Wir haben erlebt, wie Jugendliche aus Deutsachland verführt wurden zum IS zu gehen und zu kämpfen. Sie wurden von falschen Idealen und Versprechungen verführt. In der Vergangenheit hatte es das bereits gegeben: Sehr früh schon begann das NS-Regime, die Jugend „zu ertüchtigen“ und fähig zu machen für einen großen Krieg. Das mündete in den Marschbefehl zum Ende des Weltkrieges, in dem zahllose Kinder und Jugendliche in völlig aussichtslose Gefechte geschickt wurden und starben.

1936 Sportpalast Berlin – Die Begeisterung der Jugend kennt keine Grenzen

 

Die DDR schloss an diese Tradition an. Die Kinder wurden bereits früh ideologisch “gefestigt” und die Wehrübungen in den Schulen, sowie lange Paraden und Stillstehen waren dann nur noch die logische Fortsetzung.

 

Die Bundeswehr bemüht sich bereits um die Jugendliche bevor sie 18 Jahre alt sind. Mit aufwändigen Abenteuercamps auf Sardinien und in den Bergen, wo die Jugendlichen Sportdisziplinen lernen und Jugendoffizieren in Schulen wirbt die Bundeswehr um die Jugend. Das wird nicht gesagt, ist dann letztlich aber das Ergebnis. Interessantes dazu findet ihr hier.

 

All das ist kein gesunder Umgang mit dem Thema Gewalt oder Krieg. Das wird dann auch deutlich in der Verbindung Sport und Gewalt, wie sie von der rechten Szene dafür genutzt Jugendliche ihrer Ideologie und ihrem „Kampf gegen die da oben“ näherzubringen.

 

Wer Interesse hat, schreibt mich einfach an: haverkamp(a)friedensband.de